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Wohlenberger Wiek am 12. Februar 2012
Nun, wenn Sie damit ihre ganze Fläche bis zur schwedischen
Küste hinüber meinen, so muss ich unbedingt mit nein antworten.
Mit kleineren
Strecken kommt dies aber allerdings vor, jedoch auch nur selten. Wenn einmal
kältere Wintertage mit ruhigerem Wetter verbunden sind, so bildet sich von der
K aus über dem flacheren Wasser eine Eisdecke, jedoch meist noch nicht so
breit, als die Molen lang sind, so dass der Hafen offen bleibt. Und auch das
hält nicht lange vor; jeder etwas stärkere Seegang zertrümmert das Eis und
führt die Schollen entweder in die See hinein oder wirft sie auf den Strand, wo
sie dann kleine Eisberge bilden. Seit einer Reihe von Jahren habe ich es nur
einmal erlebt, im Winter 1855/56, dass alles so weit zugefroren war, wie das
Auge vom flachen Strande aus reichte, d. h. etwa 1 Meile weit. Dort draußen
hatten die Wellen eine Art Eisdüne aufgeworfen, und diese entzog uns selbst von
den Stranddünen aus den Anblick des offenen Wassers. —
Aus: Die Ostsee und die Seebäder ihrer deutschen Küste.
Prof. Dr. N. Girschner. 1868
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