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Geschrieben von: Dr. Carsten Schmidt
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Montag, den 14. November 2011 um 12:04 Uhr |
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Mädelsache - Cover
Interview mit Andrea Röpke - Autorin von "Mädelsache"
Vor wenigen Wochen erschien das wichtige Buch „Mädelsache“, was endlich das Bild weiblicher Mitglieder rechtsextremer Gruppen gerader rückt und durch Aufklärung ein neues Bild der Gewaltbereitschaft und Struktur der rechten Szene zeigt.
Derzeit sind die Medien besonders aufmerksam, da die Polizisten-Morde und weitere Verbrechen der Gruppe NSU um Beate Z. der Aufklärung näher kommen. Bundes-Innenminister Friedrich sprach gestern (13.Nov.) von einer „neuen Form des rechtsextremistischen Terrorismus“.
Wir haben, mit zum Teil absichtlich laienhaften Fragen, die Autorin von „Mädelsache“ – die seit Jahren in der Aufklärung tätige, verdiente Journalistin Andrea Röpke – befragt.
Sie spricht u.a. über das Unterschätzen der NPD in Mecklenburg-Vorpommern, wo man nicht einfach landesweit von 6 % Zustimmung sprechen sollte, sondern die schärferen lokalen Herde ansehen müsse.
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Geschrieben von: Dr. Carsten Schmidt
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Dienstag, den 04. Oktober 2011 um 12:16 Uhr |
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Heinrich Hoffmann von Fallersleben - Herbst-Reise 1845
Oftmals bedarf es eines Außenstehenden, um eine Sache klarer oder unbefangener zu sehen.
So ergeht es uns auch oft beim Blick auf Landschaften, die uns vertraut sind, Touristen jedoch Jahr für Jahr begeistert. In diesem historischen Reisebuch-Eintrag erfahren wir vom berühmten Dichter Heinrich H. v. Fallersleben, der u.a. den Text der Nationalhymne verfasste, seine Eindrücke, die er in Mecklenburg im Herbst 1945 gewann.
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Hoffmann von Fallersleben
Die Heimatverhältnisse in Mecklenburg sind gräulich und man kann wohl sagen, dass Mecklenburg in dieser Beziehung ein barbarisches Stückchen Erde in Deutschland ist:der Rittergutsbesitzer Dr. Schnelle auf Buchholz nahm einst den jetzt in Weimar etablierten und in großen Gnaden bei dem Großherzog stehenden Dichter Hoffmann von Fallersleben bei sich auf, einen gebornen Braunschweiger, die Landespolizei machte Einwendungen dagegen. |
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Rostock, Stadtansicht von Osten
Man ist daran gewöhnt, mit der Vorstellung einer Mecklenburger Landschaft die Begriffe eines seenreichen Landes von überschwänglicher Fruchtbarkeit zu verbinden. Die Vorstellung ist nur wahr, so weit sie die Gegenden der Marschen angeht; die Mecklenburger Strandlandschaften haben ein anderes Gesicht.Dünne Kiefern- und Fichtenwaldungen, deren kümmerlicher Baumwuchs von der Unfruchtbarkeit des Bodens zeugt, ziehen sich 1 bis 2 Meilen breit der ganzen Mecklenburger Küste entlang bis tief ins Pommersche. |
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Volks-Zeitung 1854
Mecklenburg: Den auch in weiteren Kreisen bekannten Gutsbesitzer Johann Pogge auf Roggow bei Güstrow hat ein trauriges Geschick ereilt. Vor Weihnachten hatte er das Unglück, dass bei der Inbewegungsetzung einer landwirtschaftlichen Maschine ihm das vordere Gelenk eines Fingers heftig zerquetscht wurde. Ohne die Wunde hinlänglich ausbluten zu lassen, legte er einen Verband von Schießbaumwolle darauf. |
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