| Garten- und Lesevergnügen in Wismar |
| Geschrieben von: Carola Herbst |
| Mittwoch, den 14. September 2011 um 06:34 Uhr |
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Im Jahr 2011 stand Niedergeschriebenes von regionalen Autoren auf dem Programm aller 11 Lesegärten. Die Idee für die Lesungen zwischen Rosen und Sonnenblumen lieferte Frau Nicole Hollatz. Ihrem und dem Engagement der Damen und Herren des Fördervereins der Stadtbibliothek Wismar und aller Mitwirkenden ist der große Erfolg der Veranstaltung zu danken. Einige Hundert Besucher pilgerten durch die Pforten der „Lesegärten“, die in Norddeutschland bereits Nachahmer gefunden haben. So lasen Kinder für Kinder bei Familie Pagels, Lübsche Straße 10. Im nächsten Jahr wird auch an die ganz kleinen Zuhörer gedacht, versprach Frau Pagels. Im Pfarrgarten der St.-Nikolai-Gemeinde, Spiegelberg 14, empfing der Historiker Dr. Nils Jörn die Gäste. Hier ging es um die Grabplatten von St-Nikolai. Im Garten der „Alten Löwenapotheke“, Bademutterstraße 2, las Petra Block heitere und bisweilen gruselige Kurzgeschichten. Die Inhaber der Tischlerei Podlasly entfachten im Garten der Claus-Jesup-Straße 17 einen Farbenzauber für Groß und Klein. Hier trugen Katja Podlasly und Marlies Schmidt vor. Die Literaturgruppe des Vereins „Das Boot Wismar e.V., Verein zur Förderung seelischer Gesundheit und Integration“ empfing die Besucher im Garten des Vereinshauses Lübsche Straße 44 und las zum Thema „Normal ist für jeden anders“. Im Garten der Heiligen-Geist-Kirche unterhielten Mitglieder der Literaturgruppe „Lesezeichen“ die Pilger mit „Sommerleichtigkeiten“. Satire gab es in der ABC-Straße 17 beim „Kunstverein KaSo Wismar e.V.“ von Franz Zehnbier alias Franz Robert Czieslik zu hören.
Der Roman „Windhaus“ von Carmen Blazejewski wurde im Garten der Familie Viether, Gerberstraße 12, vorgestellt und die Neu-Wismarerin Steffi Impe trug ihre Gedichte vor. Auch der Garten der Buchhandlung Peplau, Krämerstraße 23, war an diesem Sonntag eine Lesegartenadresse. Dr. Edith Framm machte die dortigen Gäste mit ihrer Familiengeschichte bekannt und Beate M. Kunze steuerte Gedichte und Kurzgeschichten aus ihrem reichhaltigen Repertoire bei. Olt und Jung läst up Platt hieß es im Garten der Großen Stadtschule „Geschwister-Scholl-Gymnasium“, Schulstraße 9-11, Hinrich Siedenschnur und Werner Lahn lasen mit Schülern aus „Up Platt dörch Wismer – Biläfnisse un Verteller ton Schmunzeln“. |
Kaffeegäste im
Erkan Grantlhuber - 