| Sternstunden - Präsentation vom Lexikus Projekt |
| Geschrieben von: Dr. Carsten Schmidt |
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Ende Februar 2011 fand im Gebäude der Hamburger Liberalen Jüdischen Gemeinde – zusammen mit der Redaktion der bilingualen Zeitschrift „das Wort“ – die Präsentation des Projekts „Stern- und Schicksalsstunden deutsch-russischer Beziehungen“ statt. Die Veranstaltung fand statt unter Teilnahme der Leiter von sechs russischsprachigen Integrationszentren, darunter auch Gäste des Bundes der Vertriebenen. Ebenfalls anwesend waren Gäste, die als Flüchtlinge zu Kriegszeiten aus Königsberg geflüchtet waren. Die Präsentation führte die Autorin des Projekts Prof. Dr. hab. phil. Galina Khotinskaya-Kallis. Über das Projekt berichtete Lexikus, wo die Ideen starteten, sowie das russischsprachige Wissenschafts-Portal Muor, welches als Kulturbrücke zur Unterstützung des Portals Lexikus sich zur Verfügung stellte. - „Peter der Große öffnet das Fenster nach Europa“, Die Präsentation fand in einem Hamburger Gebäude statt, welches Solomon Heine (1767-1844) den Armen von Hamburg geschenkt hatte. Dieser Mäzen und gleichsam Onkel von Heinrich Heine war Leibarzt des russischen Zaren. Heinrich Heine verliebte sich im Laufe seines Dichterlebens in eine Verwandte vom bedeutenden russischen Dichter Fjodor I. Tjuttschew (1803-1873), der auch Heine übersetzte. Davon berichtet ein Teil der Ausstellung. Die Präsentation startete mit der Vorstellung des Buches von Roland Linowski „Stille Erde“ als einem wichtigen Teil der Versöhnung im Projekt und knüpfte an das Schicksal von Svetlana Geier. - Klub „Neue Zeiten“ in Düsseldorf Mit besonderem Interesse wurde der Bericht über Kanzler Bismarck und Heinrich Schliemann gehört. In einer heute oft instabil scheinenden Welt, so wurde berichtet, bräuchte man vielleicht solche Politiker wie Bismarck, dessen Finanzminister seinerzeit ohne große Diskussion jüdischen Glaubens war. Im Bericht wurde die besondere Rolle von Brückenbauern zwischen Kulturen besprochen, darunter: Katharina die Große, N. Karamsin, N. Gogol, Nekrassov, N. Berdjajew, S. Frank, F. Nietzsche, F. Kafka, I. Kant, E. T. A. Hoffman, K. Kollwitz; P. Celan, B. Pasternak, I. Turgenev, L. Tolstoi, F. Dostojewskij, M. Zwetajewa, A. und W. Humboldt, W. Kandinski, Malewitsch. Ebenfalls Erwähnung fand die interessante Gruppe der „Serapionsgruppe“, berühmte Baumeister deutscher Abstammung und ebenso die Rolle der Wolgadeutschen und Russlanddeutschen. Alle Teilnehmer der Präsentation bekamen als Geschenk die bilinguale „Deutsch-russische Zeitung“ und die bilinguale Zeitung „Königsberger Allgemeine“, Flyer über Travemünde (Text von G. Khotinskaya-Kallis), sowie Gedichte von G. Khotinskaya- Kallis über den Krieg und den Frieden in deutscher Sprache. Galina Khotinskaya schließlich bekam die Auszeichnung des Integrationszentrums „Neue Zeiten“ aus Düsseldorf. Ihr wurde ein Bild überreicht, was den „Der Baum des Friedens“ zeigt – auf einem Zweig dieses Baums sitzen zwei Eulen. Eine symbolisiert Wissen, die andere Kunst. 1. dem Frauenklub Wedel
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Erkan Grantlhuber - 