| Ein Schelm wer Böses dabei denkt. |
| Geschrieben von: Administrator |
| Freitag, den 04. Juni 2010 um 11:29 Uhr |
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Aus: Briefe aus den Kriegsjahren 1812 - 1815. Mitgeteilt von Kurt Elsner von Gronow, Kriegsgerichtsrat, 1909.
Im Mai und Juni 1812 ist es wieder ruhiger im Mecklenburgischen geworden. Der Briefschreiber lässt sich unter dem 6. Mai dahin verlauten: „In politischer Rücksicht leben wir jetzt in tiefer Ruhe und wir würden uns glücklich nennen können, da selbst die permanenten Einquartierungen leidlich und sehr erträglich sind, wenn nur nicht die fortdauernden Kontributionen und Abgaben so manchen mutlos, manchen ganz arm machten; denn es ist dies nichts Temporäres, sondern es ist abzusehen, dass sie, bei jeder, selbst bei einer nicht zu hoffenden, Wendung unsers Schicksals, nicht nur nicht aufhören, sondern wohl gar immer mehr anwachsen werden“, und unter dem 25. Juni schreibt er:
Übrigens stehen die Getreidepreise hier schlecht; der Landmann wird fortwährend auf alle Art gepeinigt, und die Hoffnung zu unsrer Ernte ist wieder sehr mittelmäßig. Der gute Hausvater dort oben, der nun so viele Jahrtausende gewirtschaftet hat, wird wissen, wie lange dies alles der Menschheit nützlich und gedeihlich ist!“
1) Marschall Davout, der von Napoleon zum Fürsten von Eckmühl ernannt wurde. |
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Erkan Grantlhuber - 
