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Zur Sammlung gehören über 100 000 Artefakte, darunter Haushaltsgegenstände, Bekleidung und Uniformen, Fahnen, Volkskunst, Tagebücher, Gemälde, Fotografien, Plakate, Filme, Lehrbücher, Speisekarten, Porzellan, Sportpreise und –urkunden sowie Kinderspielzeug. Artefakte dieser Art, die nicht von den traditionellen Museen gesammelt werden, bieten einen authentischen Einblick in das Alltagsleben.

 


Das Wende-Museum hat Leihgaben zu wichtigen Ausstellungen zur Verfügung gestellt, wie z.B. zu der historisch objektiven Erfassung der bildenden Kunst der beiden deutschen Staaten während des Kalten Krieges im Los Angeles County Museum vom 25. Januar bis 19. April 2009. Diese Ausstellung unter dem Titel “Art of Two Germanys” war anschliessend auch in Deutschland zu sehen und gilt als vorbildliche  Aufarbeitung der deutschen Kunst zwischen 1945 und 1989. Zu einer Ausstellung der politischen Ikonographie vom Bau der Berliner Mauer bis zu ihrer Eröffnung im Jahr 1989 lieferte das Wende-Museum fast sämtliche Artefakte. Die Ausstellung fand in den Räumen des Goethe-Instituts in Washington, D.C., vom 4. November 2009 bis zum 8. Januar 2010 statt und wurde von der Friedrich Ebert-Stiftung gefördert. Der Katalog wurde von der Heinrich Böll-Stiftung finanziert. Zu den jüngsten Projekten des Museums gehört der Aufbau einer Tonbandsammlung mit Interviews von Zeitzeugen (oral history).


Das Wende-Museum ist eine gemeinnützige Stiftung unter der Leitung von Justinian Jampol als Direktor, der als Historiker ausgebildet ist. Die Adresse lautet: The Wende Museum, 5741 Buckingham Parkway, Suite E, Culver City, California 90230, USA. Im Internet ist das Museum unter der folgenden Adresse zu erreichen: www.wendemuseum.org
Mit dem Schwerpunkt des Wende-Museums auf materieller Kultur ist ein größeres Maß an Objektivität in der Erfassung der Alltagsgeschichte der DDR garantiert als an anderen Institutionen, die ideologisch orientiert sind.

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