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OMR Prof. Dr. med. habil. Siegfried Akkermann |
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Prof. Dr. Siegfried Akkermann kam im Jahre 1944 als Flüchtlingskind nach Kühlungsborn. Der gebürtige Balte lebte sich schnell ein, fühlte sich gut aufgehoben in dem überschaubaren Ort zwischen Küstenwald und weißem Meeresstrand. Mit erstaunlicher Akribie beschreibt er – nunmehr im achten Lebensjahrzehnt stehend – seine Kindheit und Jugend. Nach „Jenseits von Riga“ legte er mit „Kühlungsborner Bilderbogen und Rostocker Allerlei“ den zweiten Band seiner Lebenserinnerungen vor. Wahrlich – Prof. Dr. Siegfried Akkermann blättert einen Bilderbogen der Erinnerungen auf. Er erzählt von der Gründung der gymnasialen Oberschule, seiner Oberschulzeit, von Schulkameraden, Pädagogen, Gewerbetreibenden und Hotelbesitzern der späten 40er und frühen 50er Jahre. Er erinnert an die ganz allmähliche Erholung von Tourismus, Handwerk und Gewerbe im größten Ostseebad der noch sehr jungen DDR, an Aufbruchstimmung, aber auch an ideologische Gängelei.
Bücher von Prof. Dr. Siegfried Akkermann:
Kühlungsborner Bilderbogen und Rostocker Allerlei
ISBN: 978-3-939198-05-5
Preis: 17,50 Euro
Ab September 1953, mit der Aufnahme eines Medizinstudiums an der Universität Rostock, konzentriert sich die vorliegende Rückschau auf die universitären Einrichtungen der Stadt, Professoren, Kommilitonen und Lehrinhalte, auf die Lebensbedingungen der Studentenschaft. Insgesamt eine anschauliche Retrospektive auf eine Zeit voller Umbrüche. Nicht zuletzt durch eine Vielzahl zeitgenössischer Photos erhalten diese Lebenserinnerungen einen dokumentarischen Wert.
Bestellung an: service [at] lexikus.de
Jenseits von Riga - Kindheitserinnerungen eines Deutschbalten
ISBN: 978-3-938347-70-6
Preis: 15,95 Euro
"Jenseits von Riga" war unter Deutschbalten zur Zarenzeit ein geflügeltes Wort - ganz allgemein bezeichnete man damit gerne Geschehnisse, Zustände, aber auch Erwartungen und Hoffnungen, die weit entfernt vom Hier und Heute angesiedelt waren. In diesem Sinne war es vor allem bei Deutschen aus dem lettisch-livländischen Raum geläufig.
Wenn ein Litauen-Deutscher es in den Mund nahm, meinte er dagegen oft auch sehr konkret das Geschehen, das sich aus litauischer Sicht tatsächlich jenseits der Baltenmetropole, also in der Residenz des großen Zarenreiches, in St. Petersburg abspielte. Deutschbalten aus Estland dagegen verwandten es nicht selten in bezug auf jene Vorgänge, die aus ihrer nördlichen Perspektive sich südlich von Riga vollzogen, wobei kaum Litauen, sondern vor allem das deutsche Ostpreußen, beziehungsweise das Deutsche Reich in seiner Gesamtheit gemeint war. Die vorstehend schriftlich niedergelegten Erinnerungen nehmen al-ternierend jede dieser Perspektiven in Anspruch, wobei sich der mentale Mittelpunkt des Deutschbaltentums – Riga – in dieser Eigenschaft mehr und mehr verliert, insbesondere nach den Schicksalsjahren 1939 und 1945.
Es ist dies eine Niederschrift aus der sehr subjektiven Sicht eines Einzelnen, die keineswegs Anspruch auf Verallgemeinerungsfähigkeit erhebt.
Es ist indessen ein authentischer Bericht, und als solcher vielleicht doch ein kleiner nützlicher Beitrag zur Vermeidung von Mißverständnissen und Unsicherheiten beim Zusammenfinden der Völker Europas, wozu die alten baltischen Stammvölker der Letten, Litauer und Esten zweifelsfrei gehören.
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